Geschichte "familiplus"

Die Stadt Dornbirn gehört nicht erst seit der Erstellung des Familienleitbildes zu den Vorreitern im Bereich Familienfreundlichkeit im Land. Bereits im Jahr 1997 hat sich die Stadt Dornbirn als eine der ersten Städte an der Initiative „Familiengerechte Gemeinde“ beteiligt. Gemeinsam mit drei weiteren Gemeinden wurde von 2007 bis 2009 das Pilotprojekt „familieplus“ entwickelt. Kernpunkt ist die Familienförderung, die sich anhand konkreter Projekte und Umsetzungsschritte letztlich auch messen lässt. Dornbirn wurde 2012 neben sechs anderen Gemeinden als eine der ersten „familieplus“-Gemeinden zertifiziert.

Als erste Stadt Österreichs wurde im Jahr 2003 ein Familienleitbild für Dornbirn beschlossen. Unter dem Titel „familieplus“ wurde mit dem Land Vorarlberg ein weiterer Schritt in Richtung Kinder-, Jugend- und Familienfreundlichkeit gemacht und Dornbirn wurde 2012 neben sechs anderen Gemeinden als eine der ersten „familieplus“-Gemeinden zertifiziert. Familienarbeit ist dabei generationen- und fachbereichsübergreifend zu sehen und wird als Querschnittsthema von allen Abteilungen im Rathaus mitgedacht und umgesetzt. Bei der Zertifizierung werden alle Bereiche des generationsübergreifenden Themas Familie – vom Säugling bis zum Senior – bewertet. „familieplus“ orientiert sich - wie bei den e5-Gemeinden im Energiebereich - an Prozessen. Trotz unterschiedlicher lokaler und regionaler Gegebenheiten ist eine Orientierung und Bewertung nach gleichen bzw. vergleichbaren Kriterien möglich. In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche neue Projekte umgesetzt, um die Familien zu stärken. Auch das Betreuungsangebot für Kinder wurde laufend erheblich ausgebaut.

Auf die alle vier Jahre stattfindenden Bewertung durch eine unabhängige Expertenkommission und die damit verbundene Rezertifizierung bereitet sich die Stadt seit mehreren Monaten vor. 2016 wurde Dornbirn erneut - mit Bestwerten - als "familieplus"-Gemeinde ausgezeichnet.

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